Teil eines Werkes 
Siebenter Theil (1832) Ende gut, alles gut
Entstehung
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28 Ende gut, Alles gut. 2. n.

Marr. Ach Gott, Herr! Das war bald abgethanz nur immer weiter, noch hundert ſolche Fragen.

Gräfin. Herr, ich bin eine arme Freundin von Euch, die Euch gut iſt.

Ach Gott, Herr! Immer zu, ſchont mich nicht.

Graͤfin. Ich glaube, mein Herr, Ihr werdet wohl nicht von ſolcher Hausmannskoſt eſſen?

Marr. Ach Gott, Herr! Nein, nur drauf zu, ohne Umſtaͤnde!

Gräfin. Ihr wurdet neulich gepeitſcht, mein Herr, ſcheint mir?

Marr. Ach Gott Herr, ſchont mich nicht! Gräfin. Ruft Ihr:Ach Gott, Herr, wenn Ihr gepeitſcht werdet, undſchont mich nicht? Eure Ach Gott Herr paßte recht wohl zu Euern Schlaͤgen; Ihr wuͤrdet aut dabei antworten, wenns ſo weit käme.

Marr. So ſchlimm bin ich noch nie mit meinemAch Gott Herr! angekommen. Ich ſehe, man kann Etwas lange brauchen, aber nicht immer brauchen.

Graͤfin. Ich bin eine recht verſchwendriſche Hausfrau mit meiner Zeit, daß ich ſie ſo ſpaßhaft mit einem Narren verbringe. 1

Marr. Ach Gott, Herr! Seht Ihr, da paßte es wieder.

Graͤfin. Genug fuͤr jetzt. Gebt dieß an Helena, Und treibt ſie, eine Antwort gleich zu ſenden: Empfehlt mich meinem Sohn und meinen Vettern; Das iſt nicht viel.

Warr. Nicht viel Empfehlung, meint Ihr?

Graͤfin. Nicht viel zu thun fuͤr Euch: Verſteht Ihr mich?

Marr. Hoͤchſt lehrreich; ich Lin da noch ehr als meine

uͤße.

Gräfin. Kommt bald zuruͤck.

(Beide gehn ab.)