Teil eines Werkes 
Siebenter Theil (1832) Ende gut, alles gut
Entstehung
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26 Ende gut, Alles gut. A. II.

Roͤn. Fordre, mein Kind. Bel. Und wollt Ihrs wirklich geben?

Roͤn. Bei meinem Scepter, ja, beim ewgen Leben. Bel. Gieb zum Gemal mit Koͤniglicher Hand

Wen ich mir fordern darf in deinem Land.

Doch ferne ſey von mir der Uebermuth,

Daß ich ihn waͤhl' aus Frankreichs Fuͤrſtenblut,

Und ein Geſchlecht, unwuͤrdig wie das Meine,

Mit deines Stamm's erhabnem Zweig ſich eine;

Nein, ſolchen Unterthan, den ich in Ehren

Von dir verlangen darf, du mir gewaͤhren.

Roͤn. Hier meine Hand. Kannſt du dein Wort er⸗

fullen So buͤrg' ich dir, ich thu nach deinem Willen. Nun wuaͤhl' dir ſelbſt die Zeit: es ziemt dem Kranken, Des Arztes Wort zu folgen ohne Wanken. Zwar moͤcht' ich viel noch fragen, viel noch hoͤren, (Ob Zweifel auch den Glauben nimmer ſtoͤren,) Woher du kamſt; mit wem; doch ſey's gewagt; Vertrau'n und Liebe biet' ich ungefragt.

He! Kommt und helft mir hi Schaffſt du mir tat

So lohn' auch deine Thaten meine That. (ſie gehn ab.)

3 w i Rouſſillon.

(Es treten auf die Gräfin von Rouſſillon und der Narr.)

Gräfin.

Komm her, Freundz ich will einmal deine Ausbildung

auf die hoͤchſte Probe ſtellen. k Narr. Ihr werdet bald ſehn, ich ſey beſſer genaͤhrt als

gelehrt, und daraus folgt, fuͤr den Hof ſey ich gut genug. Graͤfin. Gut genug! Nun auf welche Stelle haſt du's