Teil eines Werkes 
Siebenter Theil (1832) Ende gut, alles gut
Entstehung
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8 Ende gut, Alles gut. A. I.

Demuͤth'ger Ehrgeiz, und ehrgeiz'ge Demuth, Harmon'ſche Diſſonanz, verſtimmter Einklang, Und Treu, und ſuͤßer Unſtern; und ſo nennt er Ne Unzahl art'ger, holder Liebeskinder, Die Amor aus der Taufe hebt. Nun wird er, Ich weiß nicht was er wird, Gott ſend' ihm Heil; Es lernt ſich viel am Hof; und er iſt Einer Par. Nun, was fuͤr einer? Bel. Mit dem ichs gut gemeint; und Schade

iſts,

6 Par. Um was? Zel. Daß unſerm Wunſch i Koͤrper ward ver⸗ iehn Der fuͤhlbar ſey; damit wir Aermeren Beſchraͤnkt von unſerm neid'ſchen Stern auf Wuͤnſche, Mit ihrer Wirkung folgten dem Geliebten, Und er empfaͤnde, wie wir ſein gedacht, Wofuͤr uns kaum ein Dank wird.

(Ein Page tritt auf.)

Page. Monſicur Parolles, der Graf laͤßt Euch rufen.

(ab.) ar. Kleines Helenchen, leb' wohl. Wenn ich mich auf dich beſinnen kann, will ich deiner am Hofe ge⸗ denken. Zel. Monſieur Parolles, Ihr ſeyd unter einem lieb⸗ reichen Stern geboren. Par. Unterm Mars! Zel. Das hab' ich immer gedacht, unterm Mars. Par. Warum unterm Mars?

Bel. Der Krieg hat Euch immer ſo herunter ge⸗ bracht, daß Ihr nothwendig unterm Mars muͤßt geboren

Par. Als er am Himmel dominirte.

Bel. Sagt lieber, als er am Himmel retrogradirte. Par. Warum glaubt Ihr das?

Sel Ihr geht immer ſo ſehr ruͤckwaͤrts, wenn Ihr

Par. Das geſchicht um meines Vortheils willen.