Teil eines Werkes 
Dritter Theil (1830) König Richard der Dritte
Entstehung
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Sz. 4. der Dritte. 23

Nun, meine wackern, tuͤchtigen Geſellen, Gcht ihr anjetzt den Handel abzuthun? 1. Moͤrd. Ja, gnaͤd'ger Herr, und kommen um die Vollmacht, Damit man uns einlaſſe, wo er iſt. Gloſt. Ganz wohl bedacht! Ich habe hier ſie bey mir; Giebt ihnen die Vollmacht.) Wann ihr's vollbracht habt, kommt nach Crosby⸗Hof. Doch ſeyd mir ſchleunig bey der Ausfuͤhrung, Zugleich verhaͤrtet euch, hoͤrt ihn nicht an; Denn Clarence iſt beredt, und kann vielleicht Das Herz euch ruͤhren, wenn ihr auf ihn achtet. 1. Moͤrd. Pah, gnäd'ger Wir ſchwatzen nicht erſt lang; Wer Worte macht, thut wenig: ſeyd verſichert, Die Hände brauchen wir und nicht die Zungen. Gloſt. Ihr weint Muͤhlſteine, wie die Narren Thraͤnen; Ich hab' euch gerne, Burſchen; friſch ans Werk! Geht! geht! macht zu! 1. Moͤrd. Wir wollen's, edler Herr. (Alle ab.)

Vierte Szene. Ein Zimmer im Thurm. (Clarence und Brakenbury treten auf.)

Brakenbury.

Wie ſieht eur Gnaden heut ſo traurig aus?

lar. O ich hatt' eine jaͤmmerliche Nacht, Voll banger Traͤume, ſcheußlicher Geſichte! So wahr als ich ein frommer glaͤub'ger Chriſt, Ich braͤchte nicht noch eine Nacht ſo zu, Goͤlt' es auch eine Welt begluͤckter Tage: So voll von grauſem Schrecken war die Zeit.

Brak. Was war eur Traum, Mylord? Ich bitt' euch,

ſagt mir.

Clar. Mir daͤucht', ich war entſprungen aus dem Thurm, Und eingeſchifft, hinuber nach Burgund, Und mich begleitete mein Bruder Gloſter.

Der lockt' aus der Kajuͤte mich, zu gehn