Teil eines Werkes 
Erster Theil (1825) König Johann
Entstehung
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44 Vierter Aufzug. Err ſte Szene. Northampton, Ein Zimmer in der Burg. (Hubert und zwey Aufwaͤrter treten auf.)

ub. Gluͤh mir die Eiſen heiß, und ſtell du dann

Dich hinter die Tapete; wenn mein Fuß

Der Erde Buſen ſtampft, ſo ſtuͤrzt hervor,

Und bind't den Knaben, den ihr bey mir trefft,

Feſt an den Stuhl. Seyd achtſam! fort und lauſcht! 1. Aufw. Ich hoff', ihr habt die Vollmacht zu der That. ub. Unſaubre Zweifel! Fuͤrchtet nichts, paßt auf!

(Aufwaͤrter ab.) Kommt, junger Burſch', ich hab' euch was zu ſagen.

(Arthur tritt auf.)

Arth. Guten Morgen, Hubert. Zub. Guten Morgen, kleiner Prinz. Arth. So kleiner Prinz, mit ſolchem großen Anſpruch,

Mehr Prinz zu ſeyn, als moͤglich. Ihr ſeyd traurig. mZub. Fuͤrwahr, ich war ſchon luſt'ger.

Arth. Liebe Zeit!

Mich duͤnkt, kein Menſch kann traurig ſeyn, als ich:

Doch weiß ich noch, als ich in Frankreich war,

Gabs junge Herrn, ſo traurig, wie die Nacht,

Zum Spaße blos. Bey meinem Chriſtenthum!

Waͤr' ich nur frey und huͤtete die Schafe,

So lang der Tag iſt, wollt' ich luſtig ſeyn.

Und das wollt' ich auch hier, beſorgt' ich nicht,

Daß mir mein Oheim noch mehr Leid will thun.

Er fuͤrchtet ſich vor mir und ich vor ihm;

Iſts meine Schuld denn, daß ich Gottfrieds Sohn?

Nein, wahrlich nicht: und, Hubert, wollte Gott

Ich waͤr' eu'r Sohn, wenn ihr mich lieben wolltet. ub.(beyſeit.) Red' ich mit ihm, ſo wird ſein ſchuld⸗

los Plandern

Mein Mitleid wecken, das erſtorben liegt:

Drum will ich raſch ſeyn und ein Ende machen.

Arth. Seyd krank ihr, Hubert? Ihr ſeht heute blaß:

Im Ernſt, ich wollt', ihr waͤrt ein wenig krank,

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