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Wird jeden Staub und Halm, den kleinſten Anſtoß Wegblaſen aus dem Pfad, der deinen Fuß
Zu Englands Thron ſoll fuͤhren: drum gieb Acht. Johann hat Arthurn jetzt in der Gewalt, Und, weil noch warmes Leben in den Adern Des Kindes ſpielt, kann, ſeinem Platze fremd, Johann unmöglich eine Stunde, ja
Rur einen Odemzug der Ruh genießen.
Ein Szepter mit unaͤchter Hand ergriffen,
Wird im Wirwarr behauptet, wie erlangt;
Und wer auf einer glatten Stelle ſteht, Verſchmaͤht den ſchnodſten Halt zur Stuͤtze nicht. Auf daß Johann mag ſteh'n, muß Arthur fallen: So ſey es, denn es kann nicht anders ſeyn.
Louis Doch was werd ich durch Arthurs Fall gewinnen?
pand. Ihr, kraft des Rechtes eurer Gattin Blanca, Habt jeden Anſpruch dann, den Arthur machte. Lonis. Und buße alles ein, wie's Arthur machte. pand. Wie neu ihr ſeyd in dieſer alten Welt! Johann macht Bahn, die Zeit beguͤnſtigt euch; Denn wer ſein Heil in aͤchtes Blut getaucht, Der findet nur ein blutig, unaͤcht Heil. Der Frevel wird die Herzen ſeines Volks Erkaͤlten, und den Eifer frieren machen; Daß, wenn ſich nur der kleinſte Vortheil regt, Sein Reich zu ſturzen, ſie ihn gern ergreifen: Am Himmel kein natuͤrlich Dunſtgebild, Kein Spielwerk der Natur, kein truͤber Tag, Fein blut'ger Vorfall, kein gemeiner Wind, Die ſie nicht ihrem wahren Grund entreißen, Und nennen werden Meteore, Wunder, Vorzeichen, Mißgeburten, Himmelsſtimmen, Die den Johann mit Rache laut bedrohn. Louis. Vielleicht beruͤhrt er Arthurs Leben nicht, Uund hält durch ſein Gefaͤngniß ſich geſichert.
Pand. O Herr, wenn er von eurer Ankunft hoͤrt, Iſt dann der junge Arthur noch nicht hin, So ſtirbt er auf die Nachricht; und alsdann Wird all ſein Volk die Herzen von ihm wenden, Des unbekannten Wechſels Lippen kuͤſſen, Und Antrieb aus den blut'gen Fingerſpitzen Johanns zur Wuth und zur Empoͤrung ziehn.


