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ters Protektivn eine ſo ſtarke Praxis gegrün⸗ det, daß er mehrere brodloſe Advokaten unter ſeiner Firma beſchäftigen konnte, denen er den dritten Theil am Verdienſte, höchſtens die Hälfte, abgab— das war ſehr redlich; er hatte um die Stelle eines Ausſchußmitglieds ſich der Regierung verkauft, und ſanktionirte durch ſeine Stimme die ſchweren Laſten des Volks, welches ihn zu ſeinem Vertreter ge⸗ wählt hatte, um ſie zu erleichtern— das war ſehr redlich. Das Publikum ſchimpfte über ihn, darum bekümmerte ſich der lahme Gottlieb
nicht, ging ſeinen Gang fort und wurde immer⸗
reicher; es wurden neue Deputirtenwahlen vor⸗ genvmmen, die Wähler ſeines Bezirks erklär⸗ ten, daß ſie dieſen pflichtvergeſſenen Menſchen
nimmer wählen würden; dabei blieb der lahme
Gottlieb ganz ruhig, ſchämte ſich nicht, intriguirte, kabalirte, wurde in einem andern Bezirke gewählt und kam wieder in den Aus⸗ ſchuß. Hiemit hatte er ſeinen Zweck erreicht, und weiter wollte er nicht. Die öffentlichen Blätter ſchmähten und verſpotteten ihn, der


