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terlov eher allem andern zuſchrieb, als den Feldherrntalenten des brittiſchen Heerführers. Kaum konnte er das Ende des Feldzuges er⸗ warten, um ſeinen Abſchied zu nehmen.
In den erſten Monaten ſeiner Entfernung war Rudolphs Briefwechſel mit ſeiner ge⸗ liebten Bertha raſch und fenrig von Stat⸗ ten gegangen. Die Briefe flogen hin und her, und jeder war ein Pfeil, der die Liebeswunde in Beider Herzen noch tiefer machte. Nach und nach wurden die Briefe etwas ſeltener und etwas lauer— man erſchöpft ſich in Phra⸗ ſen. Kurz vor Eröffnung des zweiten Feld⸗ zugs hatte Rudolph einen Brief ſeiner Ge⸗ liebten empfangen, der ihm ziemlich ſeltſam klang: ſie ſprach zuerſt viel von ihrer unwan⸗ delbaren Liebe zu ihm, dann ging ſie auf die Pflichten der Kinder gegen ihre Eltern über, redete in dunkeln Worten von harten Opfern, die man im menſchlichen Leben bringen müſſe, und verſicherte ihn zuletzt ihrer ewigen Zunei⸗ gung. So auffallend ihm der Ton dieſes Brie⸗ fes im erſten Augenblicke war, ſo beruhigte er


