faltigen Wundern, die im Schatten ihrer Zweige geſchehen, und die Frommen im Lande glaub⸗ ten daran. Wenn Krieg, Peſtilenz und Hun⸗ gersnoth im Lande herrſchte, und dann das chriſtliche Gemüth in frommer Zuverſicht ſich zu ſeinem Schöpfer wandte, zogen die Schaa⸗ ren der Gläubigen aus in den heiligen Hain, Troſt und Hilfe ſuchend bei der Mutter Got⸗ tes und dem Jeſusknaben. Im weiten Kreiſe lagen ſie auf den Knien um die Wundereiche, aber kein Fuß betrat den geweihten Boden, als allein die Prieſter und Kinder, die ſich im Stande der Gnade befanden, nach dem Worte des Herrn:„Laſſet die Kindlein zu mir kom⸗ men, denn ihnen iſt das Himmelreich. Und wenn der heilige Geſang der Prieſter unter dem Gewölbe der Eiche erſchallte, erhoben die Gläu⸗ bigen ihr Haupt von der Erde und ihre Augen ſahen ein überirdiſches Licht aus den Zweigen des Baumes ſtrahlen, und die Gebenedeite des Himmels mit dem Jeſuskindlein ſchaute ihnen in mildem Glanze entgegen, und die Prieſter ſtimmten das Angelus an, und das erſtaunte
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