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von Offizieren, trat ein.— Sie ſind alſo noch immer der Meinung, lieber Graf, redete ihn der Marſchall an und ging ihm höflich entge⸗ gen, daß eine ſo bedeutende Macht gegen die⸗ ſes aufrühreriſche Bauernvolk zu verwenden
ſey?— Die Vorſicht, erwiederte dieſer, ſcheint
es wenigſtens zu erfordern. Allerdings glau⸗ be ich, daß die Hälfte der Mannſchaft hinrei⸗ chend wäre, ſie zu Paaren zu treiben; aber man muß ſich nicht einmal der Möglichkeit einer Niederlage ausſetzen und mit einem großen Schlage ſchnell den Aufruhr in der Geburt erſticken.— Sie haben Recht, von dieſer Seite betrachtet; und ich genehmige Ihren garzen Plan, ſagte der Marſchall nach einigem Be⸗ ſinnen. Nur will ich den Oberbefehl dem Oberſten Saint⸗Julien übergeben, da ich dieſe Rebellen der Ehre nicht wuͤrdig achte, einen königlichen General gegen ſie zu ſchicken. — Setzen Eure Ercellenz etwa kein Vertrauen in mich? fragte etwas empfindlich der Gene⸗ ral.— Richt doch, lieber Graf, was denken


