Teil eines Werkes 
1. Theil (1829)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

310

Mein Haus ſteht zu Ihrer Verfügung, Baron, ſagte die Gräfin galant. Erlauben Sie, daß ich mich entferne. Ey nicht doch, Gräfin! Bleiben Sie. Des Königs Majeſtät verhandelt ja auch Staatsgeſchäfte in Gegen⸗ wart der Frau von Maintenon. Ich möchte denn doch nicht, erwiederte die Gräfin verlegen, ſo äſtimabel im uͤbrigen die Perſon der Frau von Maintenon iſt, in gewiſſer Be⸗ ziehung mit ihr verglichen werden. Ei! Was das anbelangt, ſo beruhigen Sie ſich. Sie iſt dem König heimlich angetraut. Wiſſen Sie das zuverläßig, fragte die Gräfin dringend; ich hätte ſchon lange gern Gewiß⸗ heit darüber gehabt. Erzählen Sie doch, be⸗ ſter Baron. Ein andermal, unter uns, ent⸗ gegnete dieſer ausweichend; ich habe es von guter Hand. Nun, wenn Sie es gewiß wiſſen, ſo bleibe ich. Der Marſchall zog die Glocke und winkte dem wieder eintreten⸗ den Bedienten bejahend.

Der Graf Broglio, mit einem Gefolge