Teil eines Werkes 
1. Theil (1829)
Entstehung
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ment, Baron. Wenn ich Sie beſiegt habe, ſchöne Feindin, ſagte der Marſchall galant, ſo will ich meinen Schild im Tempel des Mars aufhängen. Was würden aber dek Pater Lachaiſe, die Frau von Maintenon und der allerchriſtlichſte König zu dieſem heidniſchen Opfer ſagen? Wiſſen Sie nicht, kleine Ab⸗ trünnige, daß der Proteſtantismus ein grö⸗ ßerer Greuel iſt vor dem Herrn, als ſelbſt das blinde Heidenthum? Ei nun! ſo be⸗ kehren Sie mich, Herr Marſchall. Rechnen Sie mich denn unter die geſtiefelten Miſſio⸗ närs? Sie ſind ja ihr Generaliſſimus. Sie wollen ſich alſo von mir bekehren laſſen? Lieber von Ihnen als von einem ungeſtiefel⸗ ten Miſſionär, wenn es doch ſehn muß. Laſ⸗ ſen Sie mich nur nicht in die Hände des

hochwürdigen Abt Chaila fallen, ſetzte das Fräulein ſchäkernd hinzu und hob ſcherzhaft

flehend ihre Hände gegen den Marſchall auf. Der bekehrt Niemand mehr, erwiederte der Marſchall und lachte unmäßig. Hat