Teil eines Werkes 
1. Theil (1829)
Entstehung
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Marſchallsſtab von Frankreich, mit dem er ſich im großen Coſtüm hat mahlen laſſen. Aber, lieber Himmel, du weißt ja, daß wir ihn brau⸗ chen. Mäßige doch nur ein klein wenig deine Laune. Sie, Tante? ich brauche ihn nicht. Aber ich deſto mehr, ungezogenes Kind. Sie, Tante? Sie brauchen ihn noch we⸗ niger. Wir wollen durch ſeinen Einfluß einen Prozeß gewinnen, um noch reicher zu werden, als ſie ſchon ſind, und durch ſeine Verwen⸗ dung eine Stelle am Hof erlangen, um ihre Unabhängigkeit zu verlieren. Beides wäre ein großes Unglück für Sie. Sie klagen über die vielen Geſchäfte, die Ihnen die Verwaltung Ihres Vermögens macht und wollen noch mehr; Sie beſchweren ſich über den Zwang der Etikette in dieſer Provinzialſtadt und wollen die Feſſeln des Hofceremoniels tragen. Bleiben Sie Köͤni⸗ gin in Ihrem Hauſe und auf Ihren Gütern, und laſſen Sie andere am Hofe des großen Königs dienen. Dienen, Julie! brauche doch andere Ausdrücke, wenn du von hohen Hof⸗