299 Füßen des Prieſters nieder. Einen durchdrin⸗ genden Schrei ſtieß dieſer aus und verhüllte das Geſicht in die Falten ſeines prieſterlichen Kleides.— Kennſt du dieſen? fragte Barna- bé du desert mit zermalmendem Tone.— Kein Laut ließ ſich vernehmen, und ein tiefes Schweigen herrſchte über der Menge. Nach einer langen Pauſe begann Barnabé du de⸗ sert mit einer Stimme, die einem fernher rol⸗ lenden Donner glich:„Verflucht ſeyſt du und die Stunde deiner Geburt! Der Tag müſſe verloren ſeyn, da du geboren wardſt, und die Nacht, da man ſprach: Es iſt ein Männlein empfangen. Finſter ſey dieſer Tag, und Gott von oben herab frage nicht nach ihm, und kein Glanz müſſe über ihm ſcheinen. Finſter⸗ niß und Dunkel müſſen ihn überwältigen, dicke Wolken müſſen über ihm bleiben, und der Dampf am Tage mache ihn gräßlich. Die Nacht müſſe ein Dunkel einnehmen, und müſſe ſich nicht freuen unter den Tagen des Jahrs, nöch in die Zahl der Monde kommen. Siehe,
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