Teil eines Werkes 
1. Theil (1829)
Entstehung
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einem niedern Stuhle ſaß, und ein junges Mädchen, das in einer Ecke des Zimmers ſtund, fingen laut an zu ſchluchzen; die übrigen verharrten in lautloſem männlichem Schmerze. Der lange hagere Mann nahm die kleine ſchwarze Mütze ab, die ſein Haupt bedeckte und faltete die Hände zum Gebet. Als die andern ſeinem Beiſpiele gefolgt waren, ſprach er mit lauter, volltönender Stimme mit den Worten des Pſalmiſten:Gott, mein Gott, warum verſtößeſt du uns ſo gar und biſt ſo zornig über die Schafe deiner Weide? Ge⸗ denke an deine Gemeinde, die du von Alters her erworben und dir zum Erbtheil erlöſet haſt. Warum trittſt du auf ſie mit Füſſen und ſtoßeſt ſie gar zu Boden? Der Feind hat Alles verderbet im Heiligthum. Deine Widerwär⸗ tigen brüllen in deinen Häuſern und ſetzen ihre Götzen darein. Sie verbrennen dein Hei⸗ ligthum, ſie entweihen die Wohnung deines Namens. Unſere Zeichen ſehen wir nicht, und kein Prophet predigt mehr und kein Lehrer lehret