Teil eines Werkes 
1. Theil (1829)
Entstehung
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Nachdem das Zeichen dreimal wiederholt war, öffnete ſich das Fenſter und ein ehrwürdiges Haupt, deſſen Haare das Alter und vielleicht Leiden gebleicht hatten, winkte bejahend. Ein ſtummes Zeichen der Hand rief den lauſchen⸗ den Gefährten und beide ſchlüpften behend in die geöffnete Thüre der Hütte.

Wie ſteht es, mein Sohn, mit unſern Brüdern, fragte der Greis den Einen der Eintretenden? Haben Sie, ſiel, ohne die Antwort abzuwarten, ein langer hagerer Mann von etwa ſechszig Jahren, deſſen ſchwarze Haa⸗ re, die anſiengen grau zu werden, ſchlicht über ſeinen Nacken herabhingen, dem Fragenden in die Rede, haben ſie für ihren Glauben ge⸗ zeugt und die Märtyrerkrone errungen, wie Paulus, das Wort des Herrn im Leben und Tode bekräftigend? Sie ſind durch Leiden eingegangen zur ewigen Freude, erwiederte der Gefragte mit düſter zur Erde geſchlagenen Blicken. Eine kurze Pauſe erfolgte; eine alte Frau in ländlicher Kleidung, die auf