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Bord des Schiffs zu bringen, welches das tapfere 01ste nach dem Osten führen sollte; aber sie fühlte, daß es unmöglich war, die Anwesenheit der Kleinen lang vor dem Obersten zu verbergen. Wenn die Sache plößlich entdeckt würde, so war nicht blos die Stellung ihres Gatten, der jetzt als Soldat unter militärischer Mannszucht stand, sondern auch auf ihrer Seite der Ruf der Offenheit und Wahrheitsliebe, auf den sie bisher mit Recht hatte stolz sein können, gefährdet. Sie beschloß daher, den Corporal Stoc um Rath zu fragen und wo möglich ihre neue Gebieterin sich zu befreunden. Indeß war sie nicht ohne Bangen und Zögern zu diesem Entschluß gekommen, an dessen Ausführung sie erst ging, nachdem Landsend umschifft und somit keine Möglichkeit mehr vorhanden war, den kleinen Eindringling wieder an's Land zu schaffen.
Die ersten paar Tage zahlte die gnädige Frau dem Ocean den gewöhnlichen Erstlingszoll, indem sie seekrank wurde. Zum Glück hielt dieser Zustand nicht lange an, und Rosa verpflegte dabei die Leidende mit unermüdlicher Aufmerksamkeit, indem sie Tag und Nacht an ihrem Lager wachte und jedem ihrer Bedürfnisse zuvorkam. Die zärtlichste Mutter hätte ihrem tranten Kinde nicht mehr Opferwilligkeit beweisen können, und es war daher kein Wunder, daß ihre Gebieterin dankbar war und sich glücklich schätzte, eine so treffliche Pflegerin gefunden zu haben. Endlich hatte sich die Lady so weit erholt, daß sie an dem Tisch der Damen und der Offiziere des Regiments mitspeisen konnte. Rosa hatte absichtlich die Entfernung des Obersten abgewartet, eh' sie in die


