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Einunddreißigstes Kapitel.
Es ist nun Zeit, nach St. Faith mit seinen einfachen Bewohnern zurückzukehren, damit unsere Leser nicht die freundliche Theilnahme, welche sie mit ihrem gewöhnlichen Wohlwollen ohne Zweifel bereits für den armen Weber Simon Gee und sein rühriges Weibchen Esther fühlen, ganz aus dem Auge verlieren. Hätte der gutmüthige alte Mann dem Drang seines Herzens nachgegeben, so wäre er unmittelbar nach Lillians Verschwinden aufgebrochen, um sie zu suchen; aber seine Freunde stellten ihm vor, daß ja gar keine Spur vorhanden sei, die ihn leiten könne, und daß Mr. Thornton bereits die Polizei des Bezirks in Kenntniß gesezt habe, kurz, daß er wahrscheinlich seine Nichte früher wieder sehen werde, wenn er zu Hause bleibe, als wenn er ohne Compaß eine hoffnungslose Entdeckungsreise antrete.
Esther, deren Ansicht natürlich bei der Entscheidung bedeutendes Gewicht hatte, war der gleichen Meinung, obschon sie den Verlust des Kindes nicht minder bedauerte als ihr Mann. Simon wartete daher Tag für Tag, bis ihm die Hoffnung nachgerade entschwand und er den Zustand der Spannung und der Ungewißheit nicht länger ertragen konnte.
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