Teil eines Werkes 
2. Theil (1829)
Entstehung
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lein Schweſter uͤberſehen der Herr Bruder ganz? fragte Julie ſchäckernd und trat dicht vor ihren Bruder hin. Immer noch gleich muthwillig, wie ich merke! erwie⸗ derte er und umarmte ſie. Er ſchüttelte Vil⸗ liers Hand, und nachdem der erſte Sturm des Wiederſehens vorüber war, wurde von der Vergangenheit und über die Zukunft ge⸗ ſprochen. Du biſt jetzt frei, ſagte Louis, nachdem dieſe Gegenſtände eine lange Zeit erörtert worden waren, keine andern Pflich⸗ ten binden dich mehr, und nichts hin⸗ dert dich, die meinige zu werden. Ich bin frei und dein, erwiederte das Mädchen; aber ſoll ich mit dir in die Gebirge ziehen und in den Höhlen des Waldes leben? Ach, dieſer unſelige Bürgerkrieg vernichtet alle unſere Hoffnungen. Auch uns, ſiel Villiers ein, hindert hier die Religion an unſerer Verbin⸗ dung. Laßt uns Alle in die freie Schweiz ziehen, wo unſerm Glücke nichts im Wege ſteht! Warum nehmt ihr die milden Be⸗