Teil eines Werkes 
2. Theil (1829)
Entstehung
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ren bin, daß ich meines Volks und der hei⸗ ligen Stadt Zerſtörung ſehen muß, und da⸗ zu ſtille ſitzen, und die Feinde ihren Muth⸗ willen treiben laſſen! Die Fremden haben das Heiligthum innen und der Tempel Gottes iſt wie ein verdammter Menſch. Seinen Schmuck hat man weggeführt; die Alten ſind auf den Gaſſen erſchlagen, und die junge Mannſchaft iſt von Fremden erſtochen. Das Reich iſt al⸗ len Heiden zu Theil geworden, die es plün⸗ dern. Alle ſeine Herrlichkeit iſt weg. Es war eine Königin, nun iſt es eine Magd. Siehe, unſer Heiligthum, und unſer Ruhm und Preis iſt weg; die Heiden haben es verwuͤſtet. Wen ſollte noch gelüſten zu leben? Ach, nicht um mein Leben iſt es, daß ich klage, ſeufz⸗ te das Weib! Wie gerne würde ich es hin⸗ geben, meine Kinder zu retten, denen ihr Aufruhr gegen die Macht des Königs ſiche⸗ res Verderben bereiten muß! Der alte Mann, ohne eine Antwort zu geben, las wei⸗ ker: Und als Antiochi's Hauptleute kamen