Teil eines Werkes 
Zweiter Theil (1828)
Entstehung
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bazu! Dieſe Foͤrmlichkeiten bey reinen Sachen des Ge⸗ ſchmakkes, oder des Herzens, haben mich von jeher ver⸗ lezt!«— Und ſo war denn endlich erreicht, woran der Freyherr ſelbſt mitunter verzweifeln wollte und was noch uͤbrig blieb, das, dachte er, werden die Zeit, die Frauen oder die Kinder ſchon ins Gleiche bringen! 3 Als nun auf ſolche Weiſe endlich jede Sorge uͤber⸗ wunden war und alle Stirnen ſich geglaͤttet hatten, da ging der Freyherr ſofort an das Hauptwerk, aus Sorge, irgend ein boͤfer Zufall moͤgte ihm zuvorkom⸗ men und als er ſeine beyden Freunde, nach Sophiens Verordnung, bey einem Glaſe guten Ungar in alte Zeiten zuruͤckgefuͤhrt hatte und Belgrad und Peterwar⸗ dein und Chotuſiz?) und Kroska und alle huͤbſchen un⸗ gariſchen Maͤdchen, die Muſterung paſſirt waren und der alte Graf ſagte:„Herr Bruder, es moͤgte denn ſeyn, ich waͤre kindiſch geworden, ſonſt kommt mir doch Alles was ich je an Weibern geſehen habe nur ſchwach gegen das vor, was hier um uns herum iſt, deine eigenen Fuͤnfe in Dorſten nicht zu vergeſſen!“ Und als ſich an dem ſchoͤnen Begriffe der Vergangenheit, der Gegenwart und der nahen Zukunft die alten treuen Herzen ſo recht von Grund aus erwaͤrmt hatten, da ſagte der Freyherr:„biſt du, alter Degen, denn nun wuͤrklich zufrieden und recht durch und durch? Sage mir's einmal in guten, alten Treuen! Und beſonders