lich groſſes Vergnuͤgen fand, mit ihm unterhalten hatte, waͤhrend die Motive des Senators nicht nur aus den ſichtbaren Vorzuͤgen oder Vorrechten der hoͤhern Staͤnde, ſondern auch aus der Erwaͤgung ſich herſchrieben, daß viele der groͤſſeſten und ſchoͤnſten Guͤter nur von Edel⸗ leuten beſeſſen werden konnten.
Dies theilte er nun der Tochter mit und dieſe rief:„ich bin alſo nun eine Baroneſſe?⸗
„Allerdings!“⸗
„Mein gnaͤdigſter Papa, warum haben Sie mir das geſagt! nun thue ich keinem Menſchen mehr gut, gehe Niemandem aus dem Wege und ſpreche Nichts als franzoͤſiſch!⸗⸗
„Kind, Kind, und Du kannſt noch ſcherzen?e⸗
Mein allergnaͤdigſt Vaͤterchen, nun hat ja alle Noth ein Ende! Dem Grafen praͤſentirt man das Diplom und den Stammbuſch, die Mathilde, welche ſich nicht ent⸗ ſchlieſſen konnte, Madame Barnekow zu heiſſen, kriegt ihren Willen, muß ſich gefallen laſſen, baroniſirt zu werden und baͤndigt uns den Carl,— Freyburg heurathet Pauline,⸗—
„Was iſt das?
„Mein beſter Papa, das haben Sie doch mit Haͤn⸗ den greifen koͤnnen, daß Carl ſich nicht ſo ganz ohne Noth in den offenen Hoͤllenrachen geſtuͤrzt haben wird! Wenn Sie mich aber verrathen, erzaͤhle ich Ihnen nie wieder Etwas!“


