Teil eines Werkes 
Zweiter Theil (1828)
Entstehung
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waͤre noch aͤrger!— Nein, das einzige Ungluͤck iſt, daß wir nicht von Adel ſind, wie die Mathilde auch ſchreibt, dann koͤnnte Carl ſie heurathen, der hochnaſige Bruder muͤßte froh ſeyn die Schweſter ſo gut anzubrin⸗ gen und er muͤßte noch obendrein um Verzeihung bittenle

„So ſanguiniſch ſind meine Hoffnungen freylich nicht, was indeſſen den Adel betrift, da koͤnnte geholfen werden!e⸗

Es gehoͤrte nehmlich Herr Barnekow zu einer alt⸗ adelichen Familie dieſes Namens, in Pommern, ſein Großvater aber hatte durch manche Unfaͤlle ſein Ver⸗ moͤgen verlohren und ſich mit den Truͤmmern deſſelben, als Buͤrgerlicher, in Hamburg angeſiedelt, nichts deſto weniger aber hatte zufaͤllig, in Folge verwandſchaftlicher Verhaͤltniſſe ſein Sohn, der Vater des Senators, ein adeliches Fraͤulein zur Frau genommen und eben das war mit ihm ſelbſt auch der Fall geweſen, ſo, daß unſer Carl mehr Ahnen als noͤthig war, rechts und links hinauf probiren konnte.

Nun aber hatte der Vater fuͤr gut gefunden nicht nur ſeinen Adel renoviren zu laſſen, ſondern auch den Freyherrlichen Rang anzunehmen, womit Kayſer Franz der Erſte ihn vorlaͤngſt begnadiget, wel⸗ chen aber auf unbeſtimmte Zeit zuruͤck⸗ und geheimhal⸗ ten zu duͤrfen, unſerm Senator zugeſtanden war, in Folge vielfaͤltigen Geldverkehres welchen dieſer Monarch, der an kaufmaͤnniſchen Speculationen bekannt⸗