Teil eines Werkes 
Zweiter Theil (1828)
Entstehung
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ſchaffen oder gediehen ſey, der Sohn eines reichen Man⸗ nes und ſelbſt ein reicher Mann zu ſeyn, waͤhrend er dennoch nicht zweifelte, er werde ſich in ſchlimmen La⸗ gen zu helfen wiſſen, uͤberſah ſeinen Vermoͤgensſtand, entſchloſſen, die Handlung, nebſt einem angemeſſenen Capitale, ſeinem Wieling und einem nicht unbemittelten jungen Kaufmanne, den er kannte, zu uͤbergeben das Uebrige aber in Land⸗Guͤter anzulegen und ſich und den Sohn dort zur Ruhe zu bringen, als, nebſt an⸗ dern Briefen, ihm auch der, unſerer lieben Mathilde uͤberbracht ward, welchen er, als ſichtbar nicht kaufmaͤn⸗ niſch, zuletzt erbrach und las.

Gluͤcklicherweiſe hatte dieſer treffliche Mann, neben andern Gaben, auch die, ſich ſchnell zu faſſen und eine große Herrſchaft uͤber ſich zu behalten und nie in ſeinem ganzen Leben wurden dieſe ſeltenen Eigenſchaften mehr in Anſpruch genommen, als hier, wo das Vaterherz ſo ſchwer ſich bedraͤngt fand, wo er gar nicht einmal die Moͤglichkeit einer Rettung ſah!

Denn, geſetzt er eilte auch ſofort nach Duͤren und er kam auch zur rechten Zeit dort an, ſo war das Hoͤchſte was er erreichen konnte, wenn ihm das gelang, ſeinen Sohn von Schande zu retten und ihm einen Zweykampf auf Leben und Tod zu erringen, dann aber ihn als Moͤrder, oder als Leiche, oder als Beydes zum letzten Male in ſeine Arme zu ſchlieſſen! Nun aber

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