Teil eines Werkes 
Zweiter Theil (1828)
Entstehung
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und ich wollte ungerne, daß ihm ein Leid geſchaͤhe⸗ obgleich er die Kugel vor den Kopf verdiente! Iſt es aber nicht anders, nun, ſo muß er dran, warum laͤßt er ſich zu Meuchelmord brauchen! das wirſt Du nun am Beſten einſehen!

Und nun noch Eins: laß Einem der Leute einen uͤbrigen Saͤbel fuͤr mich bereit halten, und mir hinrei⸗ chen, ſo wie ich angeſetzt komme, am liebſten eine Klinge wie die ſaͤchſiſchen ſchweren Reuter ſie fuͤhren (Du haſt ja nicht weit nach Solingen!) ſchmal und dick und in der ganzen Schwaͤche ein wenig geſichelt, es ſind doch die einzigen Reuterklingen die was taugen, alle andern fledern, fallen flach, oder nehmen zu groſſe Kraft in Anſpruch, wenn ſie ſcharf fallen ſollen und haben immer den Effect nicht. Bringe mir auch Deine beiden groſſen Pakker mit!

Bin ich erſt frey, dann denken wir daran, dem Herrn Grafen mein Wort zu loͤſen, ich kann Dir ſagen, es peinigt mich ordentlich das Verlangen an ihn zu kommen! er ſoll ſich verwundern, der lange La⸗ ban! Du aber mein Freund, mein Retter, mein Gott, ſey vorſichtig, das iſt die Hauptſache! wie ſehne ich mich Dir an die Bruſt zu ſtuͤrzen! Dein

Carl.

Als er dieſen Brief geſchrieben und couvertirt hatte,

sing er zum alten Grafen und ſagte:mein Vater