Teil eines Werkes 
Zweiter Theil (1828)
Entstehung
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den, beſonders auf Duͤrenſchem Teritorio. Darum laß den Joſeph nur erſt uͤber die Graͤnze kommen, ehe Du los brichſt und ſetze die Pferde nicht in Carriere, ein guter Galopp iſt ſicherer, er dagegen kommt gewiß Car⸗ riere hinter mir drein, und ſo haſt Du den Vortheil. Da ich uͤbrigens fuͤrchte, daß er ſchießt, und er hat einen gewaltigen Schuß weg, ſo werde ich mir bey Zeiten ein Loch erleſen, wodurch ich rechts oder links ab ins Holz hinein ſetzen kann. Wundere Dich auch nicht, daß ich ſo ſorgſam bin, mein ganzes Bischen Daſeyn iſt verpfaͤndet und gehoͤrt dem Herrn Grafen! und nun noch eine, die letzte Bitte! Wenn Du bey einer ſo elenden Gelegenheit, von ſolcher Hand auch nur Schaden naͤhmeſt, Du ſtehſt ein, welches die Folgen ſeyn wuͤrden! Du ſiehſt ein, wie ungluͤcklich ich ſeyn, was ich leiden, wie ver⸗ haßt ich Deinem Vater werden wuͤrde! Du biſt des alten Mannes einziger Sohn, bedenke was das ſa⸗ gen will und ſchone Dich! nnd bedenke: welch ein Epitaphium ich Dir ſetzen wuͤrde!! Fragſt Du mich, wie Gefahr bey ſolcher Gelegen⸗ heit vermieden werden ſoll? ſo vernimm was ich ſage! Ich habe oft von Dir gehoͤrt, daß zu Dorſten eine ganze alte Ruͤſtkammer vorhanden iſt. Daraus nimm Dir fuͤr Dich und Deinen Nebenmann, Helm, Bruſt⸗ harniſch, Bein⸗ und Armſchienen und laß ſie ruhig