Teil eines Werkes 
Zweiter Theil (1828)
Entstehung
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4 Denn nun gebe ich mein bisheriges Pferd an den Reitknecht, ſetze mich auf das neue, es zu verſuchen, reite hin und wieder, naͤhere mich der Graͤnze immer mehr, und ſobald ich den Moment erſehe, ſprenge ich der Waldekke zu und nun kommt die Hauptſache. Sobald du ſiehſt, daß ich wieder zu Pferde bin, ſetzeſt Du Dich auch in den Sattel und haͤltſt mit dem zuverlaͤſſigſten Deiner Leute, wird wohl der groſſe Jaͤger ſeyn, vorne an, und ſo wie Du meine Carriere ganz nahe hoͤrſt, nicht fruͤher, ſprengſt Du mit ihm vor, grade auf den alten Joſeph zu, den ihr in die

Mitte nehmen und ſchlechterdings vom Pferde ſtoſſen

oder reiſſen muͤßt, der Reitknecht iſt unbewaffnet, alſo nicht zu beachten, aber der gemeine Cuiraſſier folgt dem Joſeph ſicher auf dem Fuße, iſt alſo Joſeph expedirt, dann grade auf den Andern zu und dieſen auch vom Pferde! Trauſt Du Dir aber nicht gewiß, ihn ſo zu faſſen, daß er faͤllt, ſo gieb ihm eine gute Seitenterz in den Nacken und halt Dich auf jeden Fall links, damit Du die rechte Seite gegen ihn haſt, denn der Hieb hat mehr Effect und trifft auch ſicherer. Liegen ſie, ſo koͤnnen Deine Leute das Urbrige thun, raſch zuſpringen und ſie binden. 1

Du merkſt nehmlich wohl, wo ich hinaus will! Ich will, wenn es moͤglich iſt und ohne irgend eine Gefahr fuͤr Dich abgehen kann, Blutvergießen vermei⸗