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AN 327
„Sieh, was Deine Wuͤnſche vermoͤ⸗ gen!“ erwiederte er ſanft, hielt ſie noch in ſeinen Armen und blickte ihr forſchend in die
Augen.—
„Ich freue mich Deiner Heiterkeit, Bru⸗ der,“ ſagte Clothilde theilnehmend—„neu⸗ lich fand ich Dich heitrer als ſonſt, und noch heitrer heute.—⸗
„Der heitre Spiegel Deiner Augen,⸗ erwiederte er ſcherzend,„theilt mir die Hei⸗ terkeit mit; ich ſehe Dich, und jede truͤhe
Wolke zerſtreuet ſich auf meiner Stir⸗
ne.“—. „Dein Laͤcheln,“ entgegnete Clothilde, „verraͤth mir eine Schalkheit; indsſſen din ich doch ſe eigenliebig, daß ich glaube, die Schweſter habe einigen Eingluß auf die Hei⸗ terkeit ihres Bruders.
Bald darauf kam eine Einladung von der Aebtiſſin und Faver fuͤhrte ſeine Schwe⸗ ſter zu ihr
Die Aebtiſſin erwartete ſie an der Thä⸗ re ihres Kabinets.—
„Clothilde!“ ſagte die Aebtifſin laͤ⸗
chelnd, und drohte mit dem Finger, adie
Beſuche kommen eft.“—
Clo⸗


