gen lerne— da ich dem Drange meines Het⸗ zens folge und Dich bitte: daß ich durch prie⸗ ſterlichen Segen auf immer mit Dir verei⸗ nigt werde, willſt Du mich von Dir tren⸗ nen?— Ich wuͤrde Deinen Antrag fuͤr Pruͤfung meiner Beſtaͤndigkeit anſehen, wenn ich nicht uͤberzeugt waͤre, daß ſie Dir doch wohl nun nicht mehr zweifelhaft ſeyn koͤnn⸗ te— Oder iſt Dir wirklich noch die Feſtig⸗ keit des Weibes zweifelhaft?. Pataſch. Eben dies wuͤthet und tobt in meinem Herzen, daß ich es nicht bin!— Anna. Die wilde Stimmung hätte ich jetzt nicht erwartet;— ich wuͤrde noch ſaͤnger meine Bitte in mein Herz verſchloſſen ha⸗ ben— G Pataſch.(Umarmt) O warum mußte mich das Schickſal ſo mißhandeln! Doch nein! warum ließ ich mich meinen Ehrgeitz reitzen und blenden, mir einen Nahmen durch Herſtellung guter Ordnung unter Schurken zu erwerben! Ich, ich bin an dem Elende. allein ſchuld! Warnte mich nicht eine Engels Stimme?— ich achtete nicht darauf und— Auaua Woleen wir jeden ugenblick. welchen wir unſerm Selbſt leben koͤnnen, mit Klagen und Vorwuͤrfen verbi ttern? Ruhig, A 2 Fer⸗
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