Teil eines Werkes 
3. Theil (1835)
Entstehung
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4 wir den uns ganz eigen gemacht, dann ſind wir Mei⸗ ſter. Dieſer Iturbide iſt ein kluger Kopf.

gefallen, ſchon nicht thun. Dafür bin ich aber auch nur

Dieſe Worte, ſo räthſelhaft rhapſodiſch ſie ſchienen, waren von den Ariſtokraten wohl verſtanden worden. Sie drückten dem Sprecher alle herzlich und raſch die Hände.

Wieder erfolgte eine lange Pauſe.

Während derſelben ſchallten die Stimmen der Sere⸗ nos herüber aus den Straßen Mexikos. Es gingen die Flügelthüren auf und mehrere Damen traten ein mit der jungen Condeſſa.

Wir haben Mexiko und Gachupin geſpielt, ſprach lächelnd die Gräfin R a, während ihr abſcheulichen Männer euch hier verſchließet. Es iſt hohe Zeit zum Nachhauſegehen.

Und wer hat gewonnen? fragten die Cavaliere.

Die Condeſſa lächelte.Mexiko, das heißt, un⸗ ſere Nina.

Weißt du, theure Nina, ſprach der Conde, in⸗ dem er ſie auf die Stirne küßte,daß wir der Donna Iſabella einen Gegenbeſuch ſchuldig ſind. Auch die Vi⸗ reyna trägt ein ſehr großes Verlangen, dich näher ken⸗ nen zu lernen. Ihre Inez und Emanuele ſind recht ar⸗ tige Mädchen.

Siehſt du, ſprach der Marquis. Einen ſol⸗ chen Antrag könnte ich meiner Tochter, nachdem was vor⸗