war ein furchtbarer Kampf, den wir heute gekämpft haben. Zuweilen kamen wir uns vor, wie das Verhängniß, das aus den unterſten Tiefen heraufſteigt, um gegen ein feindliches Urprinzip zu kämpfen; wieder wie ein Raſen⸗ der, der ſeinem Todfeind in der Hitze des Sturmes ent⸗ gegenrennt, und ihn ergreift und mit ſich fortreißt in den Wirbelwind des Verderbens. In dem Augenblicke, als er am härteſten auf der Folter lag, ſtand mir jener Mexikaner vor Augen, wie er den verzweifelnden Spanier mit ſich an den Rand des Teocalli ſchleift, um ihn hinabzuſchleudern. Er war der leibhafte Spanier, wie er ſich aufraffte, und mit der letzten Kraft der Ver⸗ zweiflung ankämpfte gegen mich, den Mexikaner. Ich hatte ihn erfaßt, den mir in dieſem Augenblicke entſetz⸗ lichen Virey, mit der Kraft der Verzweiflung erfaßt, aber ich beſann mich, daß nicht Er es war, gegen den ich kämpfte, daß er bloß das Werkzeug des Prin⸗ zips war, gegen das ich ſtritt, das Ungeheuer, das mit ſeinen Polypenarmen Mexiko umſchlungen hatte, und das durch ſeine Vertilgung uns nur rieſiger, grauſiger in Calleja umfaſſen würde.— Ich ſchonte den Menſchen, und erfaßte das Prinzip.”
„Und ſtieß ihm den Dolch—
„Nein,“ ſprach der Conde,„Prinzipe laſſen ſich nicht durch Stahl bekämpfen, ſie müſſen durch Gegen⸗ prinzipe, ſo wie Feuer in unſern Wäldern durch Gegen⸗ feuer bekämpft werden. Ich erkämpfte das Prin⸗


