Die Grafen von R— a und Almagro, und die Mar⸗ quiſe Grijalva und Ch-l ſaßen auf Fauteuils. Der Conde hatte auf einer Ottomane Platz genommen. Der Mayor domo mit einem in ſchwarzer Seide gekleideten Pagen, ſtellten einen kleinen Tiſch mit Wein und Erfri⸗ ſchungen zwiſchen die Cavaliere, und verließen dann das Kabinett.
„Sie ziehen prächtig, unſere Caballeros,“ hob der Conde R— a an, als die Diener ſich entfernt hatten.
„Manos al carro*) iſt das Loſungswort des alten Moncada, habt ihr ihn gehört?“ fragte der Marquis de Grijalva, indem er einen der Goldbecher ergriff, und ihn zur Hälfte leerte.
„Weißt du,“ entgegnete der Conde R— a,„was dem alten wunderlichen Kauz am meiſten bei der Affaire gefällt? daß er ſo auf einmal zum Politiker geworden. Madre de Dios, ſagte er mir, während du beim Virey warſt, ich hätte gar nicht gedacht, daß das Politiſiren und Regieren ſo leicht ſei.
„Ich glaube die allerſeligſte Feldmarſchallin*) ſelbſt würde ihn nicht dazu vermocht haben, gegen die Excellenz in Oppoſition zu treten; aber ein Intrigue hat für ihn des Zuckerſtoffes zu viel, als daß ſie nicht jeden Widerſtand bezwingen ſollte. Er iſt nun voran.“
*) Alle Hände an den Wagen.(Ans Werk.) *) Die Jungfrau Maria. Siehe Roke.


