Teil eines Werkes 
3. Theil (1835)
Entstehung
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„Uno matado,“*) rief Don Pinto lachend, der wieder vor trat und ſich zur Erde kauerte.

Es war der Körper eines Gemeuchelmordeten, der nach dem leiſen Todesröcheln zu ſchließen, die tödtliche Wunde noch nicht lange erhalten hatte. Die beiden ſchlepp⸗ ten ihn der nächſten Lampe zu, in deren Schein ſie die Todeswunde kaltblütig und neugierig unterſuchten.

„Muy bien, prächtig getroffen, es iſt der Stich Jo⸗ ſes,“ ſprach der Don lachend, und zwar ein Dublon⸗ ſtich. Iſt gewiſſenhaft dieſer Joſe, hat ihn in der Allee niedergeſtoßen.“

und mit dieſen Worten ließen die Beiden den Getöd⸗ teten wieder zur Erde nieder.

Don Galleana ſprang den Paſeo hinab, Don Pinto auf den Wagen des Conde zu, der ſo eben in die Allee einfuhr, und in den er ſich, ohne ein Wort weiter zu verlieren, hineinwarf.

„So may G— d damn you to hell!“ brummte Mister George dem Creolen zu, den er mit aller Macht von ſich zu ſchieben bemüht war, während dieſer in ein lautes Gelächter ausbrach.

„Glauben Sie meine Zehen ſind Pferdehufe?°*)

*) Einer todt.

**) Solche Predigten, in denen geradezu geſagt wurde, daß den Ketzern Hörner und Hufe wüchſen, waren bis zum Jahre 1828 noch häufig zu hören.