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heit eindrängten. Aber Ihre Lanoͤsleute ſind ſo verdammt katholiſch, daß ſie einen Ketzer wie wir—”
„Einigermaßen in Verlegenheit bringen könnten,”* verſetzte der Conde.„Nicht wahr?”“
„Iſt ein wahres Banditen⸗Geſindel, Conde, dieſe ihre Nation mit ihren Stiletten. Zum Glücke, daß ich Ihren Wagen vor dem Pallaſte halten ſah, und da ich ohnedem nothwendig mit Ihnen zu ſprechen hatte—”
Der Conde wisperte ihm ein bedeutſames„Stille!““ zu, denn ſie waren nun in die Mitte der Straße und einer ungeheuren Volksmenge eingefahren. Dieſe ver⸗ hielt ſich, ganz gegen ihre ſonſtige Gewohnheit, ungemein ruhig, wogte auf und nieder, kam an die Reiter⸗ Piquets heran, betrachtete ſie eine Weile, und zog ſich wieder zurück, um andern Schaaren Platz zu machen. Die Menge ſchien in großer Spannung auf irgend etwas zu warten, und die Einfuhr des Wagens verſetzte ſie in eine leichte Gährung. Es ließen ſich dumpfe Vivas hören, die von einem Gemurmel begleitet waren, das zwar nur in einzelnen Worten beſtand, die aber wie Lauffeuer von Munde zu Munde gingen, eine Art Telegraphenſprache, die in einzelnen Sätzen blitzesſchnell durch die Menge lief. So viel war zu entnehmen, daß die Volksmaſſe zum Theil in Geheimniſſe eingeweiht war, die für ſie von großem Intereſſe ſein mußten, denn ſie benahm ſich mit einer Kaltblütigkeit, die offenbar die Soldateska, die wie Bluthunde nur auf das Zeichen zum Losbrechen wartete,
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