Teil eines Werkes 
3. Theil (1835)
Entstehung
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S angares des Conde hatten offenbar Vieles zu dieſer gu⸗ ten Laune beigetragen. Von dem Schmerze der bittern Täuſchungen, die auf den Geſichtern der Meiſten früher zu leſen geweſen, war auch keine Spur übrig geblieben; dafür war etwas einer Schadenfreude Aehnliches in ihren Zügen herrvorgetreten; man ſah es ihnen an, daß ſie etwas wußtien. Jetzt hatte ſich auf einmal dieſer Zug von Schadenfreude auf allen Geſichtern in Schrecken und Angſt umgewandelt, und dieſes ſo auffallend, daß der Begleiter unſſeres jungen Stutzers verwundert um ſich ſah. Eine Todtenſtirle war eingetreten unter den hundert Züg⸗ lern; ſie ſahen ſuch eine Weile erſchrocken an, wie Leute, die auf böſen Wegen ertappt werden, und ſchlichen ſich dann auseinander, ohne Adios zu ſagen, ohne ein Wort mehr zu ſprechen.

Was iſt das 2 fragte der Begleiter unſeres Don Pinto.

Siehſt du nicht, wir ſind auf der Plazza⸗Mayor.

Und was weiter?

Wir ſind vor dem Palaſte.

Welchem Palaſte?

Mein Gott, welche Frage! Des großen Zauberers, der Mexiko umſtrickt hält, ſo wie die Spinne den armen Kolibri; vor dem Palaſte des Virey. Meiner Seele! in ſeinem Kabinette regt es ſich. Bleibe ruhig! flüſterre er ſeinem Begleiter zu,ſo ruhig als möglich. Lege deinen Arm recht breit in den meinigen; weniger militgi⸗