Teil eines Werkes 
2. Theil (1835)
Entstehung
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getragen, die ermattenden Geiſter der Debattirenden durch den beliebten Sangaree und den edlen Alicante und Xe⸗ res aufzufriſchen, die ſeine Betriebſamkeit aus dem hoch⸗ gräflichen Keller heraufbeſchworen, zur großen Zufrie⸗ denheit des Conſulado. Hiebei hatte es ſeine Gutherzig⸗ keit noch nicht bewenden laſſen. Gleich dem klugen Haus⸗ hälter, der es für dienlich erachtet, ſich Freunde von dem Mammon der Ungerechtigkeit zu verſchaffen, hatte er auch den Grünmantel und die beiden Nachbarn aus dem Parian mit dem Escribano und Compagnie eben ſo wenig vergeſſen, als die Donnas, deren Habillement einigerma⸗ ßen Schiffbruch gelitten. Mit einem Worte, er war die zwei letzten Stunden hindurch der liberalſte und liebens⸗ würdigſte Vermittler aller Parteien, der Nothhelfer aller Leidenden geworden, und hatte ſich nun mit der Schar, die er ſich ſo weſentlich verbunden, weggeſtohlen, bereits die fünfte Ecke der Tacuba⸗Straße meſſend.

Sein Pferd, berichtete Federigo, der abgeſchickt war, ihn aufzuſuchen,iſt im Stalle; er aber über alle Berge.

Der Camarera Mayor, kam ein anderer,hat er zwei Basquinas und drei Robas und Mantillas ent⸗ lockt.

Der Doncella Sancheca zwei, meldete ein Dritter.

Er iſt doch nicht Kleiderhändler geworden? be⸗ merkte lachend der Marquis Grijalva.

Und aus dem Keller, ſprach nun zornig und

Der Virey II. 18