denen der Phäton mit der viceköniglichen Livree das meiſte Befremden erregte. Dieſes Befremden ſchien ſchmerz⸗ licher Art zu ſein, nach dem Gemurmel zu ſchließen, das entſtanden war, und den ſcheuen Blicken, mit denen ſie ſich allmälig aus der Nähe des Wagens zurückzogen, gleich als ob derſelbe verpeſtet geweſen wäre. Immerhin ſchien der Haufe jedoch durch etwas feſtgehalten zu wer⸗ den, obwohl ihn der Anblick dieſes Phätons ſichtbar recht ſchmerzlich verletzte. Auf den Geſichtern der meiſten war etwas von Enttäuſchung zu leſen, aber dieſe Enttäuſchung ſchien bitter zu ſein. 3
„Gare! Gare! Vigilancia!“ brüllte es auf einmal, ſchrie und rief es aus der Verbindungsallee heraus, die auf den offenen Platz vor der Villa führte, und der Hau⸗ fen ſtob auseinander, um ein Duzend Wägen hindurch zu laſſen, die den ängſtlichen Geſichtern Aller auf ein⸗ mal den Ausdruck der höchſten Neugierde einprägte. Ein langer Zug von Vehikeln und Fuhrwerken aller Art folgte dieſer Avantgarde. Stattliche Nobilitats⸗Karoſſen, un⸗ termengt mit Kutſchen und jenen leichtern zweirädrigen Cabriolets, die wir Gigs nennen, und die in der Nach⸗ barſchaft unſerer Börſen ihren beliebten Standpunkt ha⸗ ben, und in dieſem Lande Caleſſinen genannt werden. Alle kamen auf die Villa zugefahren, und zwar ſo eilig, als ob das Wohl Mexikos von dieſer Eile ab⸗ hinge. An den Inſaſſen dieſer verſchiedenen Fuhrwerke war unterdeſſen keine Spur von jener Verſtörtheit


