aber etwas tückiſchen Tone, und da meine Fußgarde⸗ robe, wie Euer Gnaden ſehen, im Dienſte der rebelli⸗ ſchen Majeſtäten einigermaßen gelitten hat, und da Sie ſich einer beſſern erfreuen, wahrſcheinlich auch Gelegen⸗ heit haben, ſich in Bälde mit einer noch beſſern zu ver⸗ ſehen, ſo wollte ein unwürdiger Diener des Patrioten⸗ Vaterlandes Euer Gnaden freundwillig erſucht haben, ſich hier auf dieſen Stein niederzulaſſen, und ſich derſel⸗ ben zu Gunſten eines großen Capitano zu entledigen, wenn Sie nicht Luſt haben, derſelben auf eine weniger freundliche Weiſe entledigt zu werden.“
Der Mann ſah den Jüngling nach dieſer ſelbſtge⸗ fällig launig vorgebrachten Zumuthung lächelnd an, und wartete einige Augenblicke; als jedoch keine Bewegung von Seiten dieſes erfolgte, die Gewährung hoffen ließ, ſchrie er in kürzerer peremtoriſcher Weiſe:„Komm' und mach' hurtig; deine Schuhe und deine Bottinas!“
„Meine Schuhe dürften dir wahrſcheinlich zu knapp ſitzen;“ erwiederte der Jüngling, deſſen Rechte mit der geſpannten Piſtole ſpielend ſich wieder mechaniſch erhob.
Sein Gegner hob ſeinerſeits raſch die Muskete.
„Bleibe ruhig, Jago;“ ſprach jener trocken,„oder ich will dich ſonſt beſchuhen, daß du Manuel M— alle Tage deines Lebens gedenken ſollſt.““
Der Mann ſtrich ſich das Haar von der Stirn und aus den Augen, ſtarrte den Jüngling einige Augenblicke


