Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1834)
Entstehung
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cher, als irgend ein Scott'ſcher oder Cooper'ſcher und ver⸗ dient von den Deutſchen beſonders beachtet zu werden, die ſchon mit einem Fuße aus ihrer heimathlichen Hütte getreten ſind, um die große Auswanderung zu beginnen. Begreifen wird ein ſolcher daraus, mit welchem Volke er zu thun bekomme, und daß er deutſche und europäi⸗ ſche Engherzigkeit aus ſeiner Seele treiben müſſe, um drüben nicht wie ein elenderer Philiſter betrachtet und verachtet zu werden, als er hier vielleicht ſchon war. Er wird ſich überzeugen, daß er mit ſolcher Ausſtattung dort nicht weiter kommt, als er hier war zur Tage⸗ löhnerei und Plackerei. Leider bringen die Deutſchen am häufigſten noch die geiſtige Aermlichkeit ihrer Begriffe von Bürgerthum und Staat mit nach Amerika, und da⸗ für werden ſie auch in dieſem Werke gelegentlich gezüch⸗ tiget.*)

Qnini

*) Dieſe Stelle zeuget vom trefflichen Urtheil des Re⸗ cenſenten. Unſtreitig giebt es deutſche Auswanderer, die, weder dem Vaterlande, das ſie verlaſſen, noch dem Lande, wo ſie hinkommen, große Ehre machen, und die allerdings durch frühere Vernachläſſigung, üblen Haushalt und ſchlechte Gewohnheiten oft kaum über der Race der Rothhäute oder ihrer afrikaniſchen Brüder ſtehen, und in ihrer moraliſchen Verſunkenheit das elendſte Daſein nur kümmerlich friſten.

Die Verleger.