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Ruhe; aber es war böſe Wirthſchaft, und zwar ſeit un⸗ denklichen Zeiten, mit den Fuchs⸗, Hirſch⸗, Biber⸗ und Bärenfellen getrieben worden. Tomahawk war ein be⸗ rühmter Schütze und Jäger, aber er verhandelte den Preis wochenlangen Jagens nicht ſelten für einige Gal⸗ lons Whisky. Gleich den übrigen ſeiner rothen Brü⸗ der, hatte er die ſchwache Seite, einen Schluck, oder vielmehr deren viele zu thun, wenn es Gelegenheit dazu gab. So groß war jedoch die Furcht vor ſeiner Ehe⸗ hälfte, daß er die Branntweinflaſchen pfiffiglich in hohle Bäume verſteckte. Miſtreß Tomahawk fand jedoch den Sünder bald aus, und um künftig allen Verſuchungen vorzubeugen, befahl ſie ausdrücklich, daß alle Felle heim⸗ gebracht, und ihrer Dispoſition überlaſſen werden ſoll⸗ ten. Nun nahm ſie den Fellhandel auf ſich. In kurzer Zeit wackelten mehrere Kühe durch das ellenhohe Gras an den Miamiufern, und Tomahawk koſtete zum erſten⸗ male in ſeinem Leben Kaffee und Wälſchkornkuchen. Aber es kam noch ſchlimmer. Ein junger Tomahawk erblickte das Licht der Welt, und die alten Squaws zo⸗ gerten nicht, ausgerüſtet mit Bärenfett und Kuhmiſt, ihre Aufwartung zu machen, willens, den neuen Stamm⸗ halter feierlich in ihre religiöſe und politiſche Gemein⸗ ſchaft einzuweihen. Allein Jemmy ſah ſo bitterböſe


