Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1834)
Entstehung
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ſo auf einmal die Augen geöffnet wurden; und ſo ergab er ſich denn in ſein Geſchick, und nahm ein Weib, und zwar ein gutes Weib, ein liebes Weib; aber die Haupt⸗ ſache für unſern Deutſchen, die Würze, die Kniffe, die Tritte, das Scheeren fehlte.

So war nun die Lage unſers Toffels beſchaffen, des Mannes zweier Weiber, zwiſchen denen er nun gewal⸗

tig zu ſchwanken ſchien. Zu der einen zog ihn Achtung,

Gewohnheit, Neigung, zur andern ein gewiſſer Kitzel,

oder vielmehr das Bedürfniß, gekitzelt zu werden. Zu⸗

letzt rief er aus: Halt! ich bitte dich; wir wollen zum

Squire gehen, und was der und Pfarrer Ledermaul ſa⸗ gen, das wollen wir thun, und wie es immer ausfalle, ich will dir ſechshundert Silberdollars und mein ſchönſtes großes Roß geben. Laß uns hören, was das Geſetz Gottes und des Menſchen ſagt.

Auch darin bewies ſich Toffel als ein ehrlicher, gu⸗ ter Deutſcher, der nie ſelbſt dachte und handelte, ſon⸗ dern dieſe Mühe der göttlichen und menſchlichen Obrig⸗ keit, wie er meinte, auf die Schultern zu laden für's Beſte erachtete. 8

Jemmy nun zuckte, das Geſetz, oder vielmehr das, was aus der Auslegung des Geſetzes folgt, ein Prozeß, war Muſik für ihre Ohren, ſo wie es die lieblichſte