zu vertilgen. Es ſind gue Menſchen dieſe Creolen, nicht allzu geſcheidt, immer ſind ſie mir aber lieber als die pfiffigen Yankees, trotz ihrer närriſchen Tanzluſt, die ſie ſelbſt nicht bei ihrer erſten Anſiedelung verläugnen konnten. Es muß toll genug ausgeſehen haben, wie ſie ſo in ihren Wolldecken umher trabten und franzöſiſche Menuets aufführten.— Doch, es iſt zwölf Uhr, der Aus⸗ zugsdampf läßt ſich hören, das Schiff nimmt wieder Feuerung ein.
Monsieur! voila votre terre, ſagte der Creole auf das Ufer und die Holzſtöße deutend. Ich bliekte durch das Fenſter, und wirklich ich finde, der Creole hat Recht. Wir hatten ſo lange mit den Demoiſelles geplaudert, daß Stunden und Meilen wie Augenblicke dahin flogen. Mein Aufſeher hatte ſeit meiner Abweſenheit ein Holz⸗ lager für Dampfſchiffe errichtet. Wenigſtens eine Ver⸗ beſſerung! Und da iſt er ſelbſt der leibliche Miſter Bleaks. Der Creole ſcheint gute Luſt zu haben, mich nach Hauſe zu begleiten. Ich kann es nicht hindern, hoffe jedoch, er wird nicht gar ſo artig ſein. Ich hoffe. Nichts abſchreckender als eine derlei Viſite, wenn man Jahre lang von Haus und Hof entfernt geweſen; die Laren und Penaten eines Hageſtolz ſind die ſorgloſeſten aller Götter.
Transatl. Skizzen II. 2


