Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1834)
Entstehung
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einem großen Mitverbrecher befreie. Viel trägt auch zu dieſer entmenſchten Wildheit bei, daß er die ſtärkſte Nah⸗ rung, die es wohl geben kann, das Fleiſch des Biſon, ohne Brod oder ſonſtiges Zubehör, Jahre lang genießt, und ſo gewiſſermaßen zum Raubthiere wird.

Wir haben auf einem ſolchen Ausfluge, den wir in Geſellſchaft Mehrerer an den obern Red⸗River machten, mehrere dieſer Trappers angetroffen, unter andern einen wetterverbrannten, von Sturm und Ungewitter und Ent⸗ behrungen aller Art ſo durch und durch gegerbten Alten, daß ſeine Haut mehr der Bedeckung einer Schildkröte, als der eines Menſchenkindes glich. Wir hatten zwei Tage in ſeiner Geſellſchaft geiagt, ohne daß uns etwas Beſonderes an dem Manne aufgefallen wäre; er berei⸗ tete unſer Mahl, das einmal aus einem Hirſchziemer, das anderemal aus einem Büffelhaunche beſtand, wußte den Aufenthalt und Zug des Wildes, und witterte beide genauer, als ſein ungeheurer Wolfshund, der ihm nie von der Seite kam. Erſt am Morgen des dritten Ta⸗ ges entdeckten wir Einiges, das uns weniger zutraulich gegen unſern neuen Jagoͤgefährten machte. Es waren eine Menge Striche und Kreuze an dem Schafte ſeines Stutzers, die die Veranlaſſung zur Wahrnehmung des eigentlichen Charakters dieſes Mannes wurden. Dieſe