Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1834)
Entstehung
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scandaleuse zu gerathen, und die Tour unſerer zwölf⸗ hundert Zeitungen zu machen, iſt eins und daſſelbe. uUnd noch dazu ſchiebe ich ſie höflichſt auf die Seite, um mir nicht die Ausſicht auf Emilien zu verderben, die, wie ich bemerke, auf mich zuſchwebt. Ja wohl ſchwebt ſie; ihr Schritt iſt ſo leicht, beinahe tanzend, und doch ſo feſt und beſtimmt. Keine Ziererei, nicht der mindeſte Zwang in ihren Bewegungen, die zarteſte Lebendigkeit und doch die beſcheidenſte Grazie. Ihr Wuchs iſt etwas über die Mittelgröße, die Geſtalt ein Modell der Sym⸗ metrie, ſo ſchlank und doch ſo abgerundet, ſo elaſtiſch und ſo ätheriſch. Und dieſe prachtvollen, tiefblauen Au⸗ gen, die einen mit ſolch wunderbarlichem Vertrauen an⸗ blicken, gleichſam als wollten ſie ſagen: ich weiß, du biſt mir gut. Dieſe Augen, die ſo zuverſichtlich und doch wieder ſo prüfend auf Einem ruhen, gerade lang genug, um ihn zu überzeugen, daß er eines längern Blickes würdig erachtet, und doch wieder nicht lange genug, um Hoffnung einzuflößen; der wahrhaft mädchenhafte, reine Ausdruck dieſer Augen, der von dem bezaubernd⸗ ſten Glanz ſo unmerklich in ſinnenden Ernſt verſchmilzt— ich werde ſie nie vergeſſen. Und dieſer Teint ſo rein, die Roſen auf Liliengrunde. Es iſt das friſcheſte, lieb⸗ lichſte, verſtändigſte Geſicht, das mir je vorgekommen