Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1834)
Entstehung
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weſen und hatte ſie ignorirt, ohne ſie zu mißbilligen. Kaum hatte er jedoch die Wirkung dieſes illegalen Ein⸗ ſchreitens erfahren, als er noch in der Nacht mit dem Vater nach dem bezeichneten Orte aufbrach. Er kam daſelbſt am folgenden Mittage an, fand eine ſehr ach⸗ tungswerthe Familie von Hinterwäldlern, die wohl von dem begangenen Raube, aber weiter auch nichts wußten. Die bloße Zumuthung der Theilnahme an der Gräuel⸗ that ſchien die ehrlichen Hinterwäldler aufs tiefſte zu ver⸗ letzen. Der Gefangene hatte, wie es ſchon ſo oft ge⸗ ſchehen, wieder ſein Spiel mit ihnen getrieben.

Die geſpannte, ſo oft getäuſchte Hoffnung hatte den armen Vater aufs Krankenlager geworfen. Er lag meh⸗ rere Tage im Kampfe zwiſchen Leben und Tod. Das Publikum war müde, erſchöpft; der Schmerz erſchlafft. Die Strafzeit des Gefangenen war mittlerweile verlau⸗ fen. Es war während dieſer Zeit Alles aufgeboten wor⸗ den, den Böſewicht zu einer Mittheilung zu bewegen; nichts als ſtumpfſinniges Hohnlachen war die Antwort geweſen. Man konnte ihn nicht länger feſthalten, und in Bezug auf den Kindesraub wurde er auf das Noli prosequi freigelaſſen. Dem Vater war gerathen wor⸗ den, ſich, wo möglich, noch einmal mit ihm ins Ver⸗ nehmen zu ſetzen.— Beide Eltern warfen ſich dem Un⸗