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er dem Ufer zu, wo ſie das Canoe gelaſſen hatten. Er winkte dem Miko und ſeinen Oconees einzuſteigen, während er ſelbſt mit ſeinen Cumanchees an dem ſchma⸗ len, längs dem Waſſer ſich hinabwindenden Rande fort⸗ ſchlich. Das Canoe war ungefähr eine halbe Meile den Strom hinabgeglitten, als es hielt, und der junge Häuptling mit ſeinen beyden Gefährten einſtieg, nach⸗ dem ſie zuvor mehrere Aeſte und Zweige des aus den Felſenritzen aufgeſchoſſenen Gebüſches abgebrochen hatten. Sie fuhren den Strom bis zum Ende des Tafelfelſens hinab, wo der junge Cumanchee den alten Häuptling ließ, und ſich mit den übrigen Wilden längs dem Fel⸗ ſen der Steppe zuſchlich. Eine Truppe von zwanzig bis fünf und zwanzig Pferden hielt am Fuße des Fel⸗ ſens. Einige der Wilden waren abgeſeſſen und unter⸗ ſuchten die Lagerſtätte, die unſere Indianer kurz zuvor inne hatten, und indem ſie die aus der Grotte führen⸗ den Fußſtapfen im Mondlichte auf der Erde fortkriechend maßen und verfolgten, war es zweifelhaft, ob es wirk⸗ liche Menſchen oder Amphibien waren, die im nächtlichen Zeitvertreibe ſich aus den wäſſerigen Tiefen an das Land geſtohlen hatten. Die Hälfte der Wilden hielt noch im⸗ mer auf ihren Pferden.—
Der junge Häuptling hatte mit der geſpannteſten Aufmerkſamkeit jede Bewegung ſeiner Feinde beobachtet, und ſein Ohr an den Felſen haltend, ſtand er wie eine Marmorſtatüe. Auf einmal jedoch winkte er ſeinen Ge⸗
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