Teil eines Werkes 
3. Theil (1833)
Entstehung
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Und unter dem Schluß dieſer Rede waren ſie an der Thüre des Estaminets zum Kaiſergardiſten angekommen.

Sie fanden die beyden Häuptlinge mit ihren Ge⸗ fährten auf die gewöhnliche Weiſe am Boden der Gaſt⸗ ſtube ſitzend, in der ſie ſich allein befanden. El Sol war bey ihrem Eintritte aufgeſtanden, und ihnen einige Schritte entgegen getreten; Roſen bey der Hand neh⸗ mend, führte er ſte zu einem Sitze, von dem ſie jedoch auf den Miko zueilte, und ihn kindlich umſchlang. Die⸗ ſer ſah ſie kalt und forſchend an.

Miko, ſprach der Squire,eure vorige Pflege⸗ tochter, Miß Roſa, iſt gekommen, von euch Abſchied zu nehmen, da ihr nun einmal gehen wollt, und euch zu danken für alles Gute, das ihr ihr erzeigt habt. Uebrigens werdet ihr den Preis ſelbſt beſtimmen, der euch als Koſtenerſatz für geleiſtete Sorgfalt und Pflege gebührt.

Tokeah, erwiderte der Indianer, der natürlich von den Worten des Squire nur wenig verſtand, indem er zugleich einen ledernen Beutel aus ſeinem Wampum⸗ gürtel zog,wird gerne bezahlen, was der weiße Häupt⸗ ling fordern wird, für Speiſe und Trank, die er der weißen Roſe gegeben hat.

Ihr ſeyd im Irrthum, verſetzte der Squire,und euch gebührt Bezahlung. Eigentlich hätte dieß vor eine Jury gehört, aber fordert, und ich ſtehe euch dafür,