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ſeiner Etiquette der kitzlichſte, den es gibt, das wißt ihr. Ihr habt große Dinge gethan, aber das größte, was euch mehr Achtung, als eure Siege erwarb, iſt, daß ihr gut⸗ willig euren Nacken beugtet, und eure Strafe wie ein Mann aushieltet.“
„Häng euch,“ entgegnete der General lachend.„Die Creolen, an denen mir nichts gelegen iſt, haben mir Bälle gegeben, und mich bekränzt, und die Unſrigen, für die ich mein Blut vergoß, und mir einen ſiechen Körper holte, laſſen mich zum Danke zweytauſend Dollars Strafe bezahlen, und hätte ich das Geld nicht, ſo ſäße ich viel⸗ leicht im Loche. Auch dieſe Strafe wollten die Creolen bezahlen.“ 3
„Ihr thatet wohl, daß ihr ſie nicht zahlen ließet,“ flüſterte ihm der Squire zu.„Uebrigens, General, nehmt mir es nicht übel. Aber es war ein wenig zu viel Eifer und heißes Blut in euch, eine kleine Abkühlung kann nicht ſchaden. Nun aber, da alles gut abgelaufen iſt, ſeyd ihr unſer Mann. Wollt ihr bleiben und unſre Achtungsbezeugungen annehmen— die, ihr wißt es, wir eben nicht ſehr freygebig verſchwenden— oder nicht?“
„ Ich bleibe,“ ſprach der General, dem Squire die Hand drückend,„obwohl ihr ein wahres Toryneſt hier habt, und wenn ich nicht irre, das öffentliche Gaſtmahl in eben dem Saale gehalten werden ſoll, wo man mich als einen Tyrannen verdammt hat.“
„» Alles zu ſeiner Zeit,“ ſprach der Squire.„Aber


