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„So finden wir uns denn wieder, Miko,“ ſprach er nicht ohne Theilnahme,„um drey Monate älter, weiſer, aber nicht glücklicher. Wo ſind die Zeiten, wo wir ſo friedlich beyſammenſaßen im Wigwam am Nat⸗ chez?” Er ſprach die letzten Worte mit einer ſo ſchmerz⸗ lichen Betonung, daß der Indianer ihn forſchend anſah.
„Ja, Miko, wenn ihr mich damals nicht ſo trotzig von euch gewieſen hättet, und ich kein ſolcher Narr ge⸗ weſen wäre, eines Mädchens halber alles auf das Spiel zu ſetzen—— Ja, Miko, ich meinte es gut. Wir hätten ein glückliches Leben führen können. Wir hätten eine herrliche Colonie gegründet, kein Feind in der Welt hätte uns etwas anhaben dürfen. Es war ein ſchöner Traum.“
Der alte Mann ſchwieg noch immer.„Wie kommt es,““ fragte er endlich mit ſichtlichem Widerſtreben,„daß der, auf den der große Vater der Weißen einen Preis von ſo vielen Dollars geſetzt hat, ſich nun in ihren Wigwams ſehen läßt?“
„ Erinnert ihr euch, Miko, jenes Morgens, als ich euch im Council Wigwam ſagte, Lafitte würde euch ver⸗ theidigen? Ihr braucht euch nicht zu fürchten? Miko, hättet ihr damals auf meine Stimme gehört, wäre alles beſſer geweſen. Schon damals war der Plan reif, der mich mit der Welt verſöhnen ſollte. Hilft nun aber alles nichts.“


