Teil eines Werkes 
3. Theil (1833)
Entstehung
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„Eintracht und Zuſammenwirken! Kommen Sie, Capitain, Sie waren es, der gefehlt hatte. An Ihnen liegt es, den erſten Schritt zu thun.“

Der Capitain faßte die dargebotene Hand, und folgte der Dame. Nach einer Weile kamen die beyden Arm in Arm mit dem Sauire und Virginien zurück.

„Sie iſt bereits zu Bett gegangen,“ ſprach der mild gewordene Squire, der liebe Engel! hätte ſie gerne noch einmal ſehen mögen.“

„Laßt ſie,“ entgegnete die Frau,„ſie bedarf der Ruhe. Sie hat zwey Nächte nicht geſchlafen. Morgen wollen wir ſie mit hinabnehmen.““*

Und als wäre mit dem lieben Kinde auch der Froh⸗ ſinn von ihnen gewichen, ſo lagerte ſich nun ſchwer⸗ muthsvoller Ernſt über die Familie hin.

Es waren die letzten Stunden, die ſie vor einer Trennung hatte, die Wochen, Monate, vielleicht auch ewig dauern konnte, und natürlich wurden ſie in einer ernſten Stimmung gefeyert. Die wichtigen Angelegen⸗ heiten des Vaterlandes und des ſehr großen Haushaltes des Oberſten knüpften den ſpäten Theetiſch beynahe an die Soupertafel, und es war lange nach Mitternacht, als dieſe aufgehoben, und die Sklaven familienweiſe in den Speiſeſaal eingeführt wurden, wo der Pflanzer ihnen eine eindringende Anrede hielt, ſie zur treuen Pflichter⸗ füllung ermahnte, und dann gerührten Abſchied nahm.